Vor mehr als drei Jahren initialisierte der DSGV mit der Schaffung einer Taskforce Digitalisierung die Neuausrichtung der Sparkassen-Finanzgruppe im Rahmen der digitalen Transformation. Im Zentrum der Diskussionen stand das Ziel, den Instituten Orientierung und Unterstützung zu bieten, um die Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich zu meistern und die Chancen konsequent zu nutzen.

Das Ergebnis: die Digitale Agenda 1.0. Ihr strategisches Ziel war es, den Transformationsprozess der Finanzgruppe gezielt voranzutreiben. Insgesamt sechs Elemente sollten Lösungen für die Gruppe und die einzelnen Institute bieten und damit in der Zielerreichung unterstützen:

  • die Digitalen Mindeststandards als Quantitatives Messinstrument zum individuellen Digitalisierungsgrad),
  • der Digitalisierungskompass als Fragentool zur qualitativen Standortbestimmung,
  • die Evidenzstelle als zentrale Kommunikationsplattform und Katalog für digitale Produkte und Services,
  • der S-HUB als Innovation Lab der Sparkassen-Finanzgruppe,
  • Instrumente zur Förderung von Kultur und Mitarbeiterfitness,
  • das digitale Ökosystem zur Kundenbindung durch near-banking Angebote.

Die Digitale Agenda 1.0 sollte einen ganzheitlichen Prozess aufzeigen, um die Finanzgruppe in allen relevanten Bereichen fit für die Digitalisierung und damit fit für die Zukunft zu machen.
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben nicht nur einen sehr heterogenen Umsetzungsstand offenbart, sondern auch vereinzelt Schwachstellen und Lücken.
Seit dem Start des Projektes „Digitale Agenda 2.0“ im Januar 2019 arbeitet der DSGV nun in sechs Teilprojekten intensiv an der Analyse, Überarbeitung und Weiterentwicklung der Digitalen Agenda und der Ausrichtung der Finanzgruppe in der digitalen Transformation.

Die Digitale Agenda 2.0

  • nimmt – basierend auf Analysen – die notwendigen Anpassungen und Erweiterungen zur Behebung der weißen Flecken und der Schwachstellen vor und systematisiert vorhandene Angebote und Lösungen zur besseren Orientierung für die Institute,
  • stärkt und operationalisiert den Rahmen dafür, wie die Sparkassen-Finanzgruppe die Digitalisierung für die Gruppe gestalten will und zeigt den Instituten konkrete Lösungen für eine zukunftsfähige Aufstellung gegenüber den Herausforderungen der Digitalisierung auf,
  • beschreibt die notwendigen Elemente, um die Institute nachhaltig in ihrem Transformationsprozess zu unterstützen und zeigt klare, konsequente und verbindliche Maßnahmen zur Umsetzung auf. Die einzelnen Elemente der Digitalen Agenda 2.0 sind dabei fest miteinander verzahnt und bilden einen Musterprozess ab, der Institute eigenverantwortlich und selbstbestimmt zeigt, was digital möglich ist.

Das Projektteam arbeitet unter Nutzung ausgewählter agiler Arbeitsmethoden innerhalb von Sprints an der Weiterentwicklung der Digitalen Agenda 1.0 zur Stärkung der digitalen Fitness der Finanzgruppe und gestaltet Strategien für den systematischen Umgang mit Innovationen und Daten. Ebenfalls im Fokus: die Entwicklung von Lösungen, um die Sparkassen bei der Einführung und dem Betrieb von digitalen Produkten und Leistungen zu entlasten und die funktionale Weiterentwicklung und Optimierung bestehender digitaler Lösungen.

Neben Regionalverbänden, ausgewählten Sparkassen und weiteren Partnern aus der Gruppe ist auch die Sparkassen Consulting Teil des Projektteams und damit aktiv an der Gestaltung der zentralen Lösungen für die Gruppe und die Sparkassen beteiligt.

Das Projekt befindet sich aktuell in einer intensiven Phase und wird über eine Laufzeit bis Ende 2021 laufend Quick Wins, Lösungen und Konzepte erarbeiten.

Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden.