Eine Diskussion der Fokusgruppen offenbart Ansprüche und Erwartungen der Kunden an die Sparkassen. Die Sparkassen lernen die jeweilige Motivation hinter den Verhaltensweisen ihrer Kunden kennen. Impulse werden gesetzt, Ideen entstehen.

Vor allem bei zukunftsweisenden Entscheidungen, etwa der Vertriebsausrichtung in Bezug auf Kontakt- und Beratungskanäle, können Fokusgruppen die Umsetzungsempfehlungen aus den zentralen Konzepten hervorragend validieren und ergänzen – und das unter Berücksichtigung der regionalen, individuellen Komponente der Sparkasse.

Wie funktionieren Fokusgruppen?

Kunden (und Nicht-Kunden) setzen sich in einer von einem neutralen Moderator geleiteten Gruppendiskussion mit aktuellen Themen auseinander. Es werden vielfältige Kreativitätstechniken eingesetzt, um in einer gemeinsamen Diskussion die Erwartungen und Erlebnisse von den Teilnehmern einer speziellen Zielgruppe zu ermitteln. Diese Ergebnisse sind ein ausgezeichnetes Fundament für die Ableitung von Optimierungspotenzialen von beispielsweise Prozessen oder Konzepten.

Vorgehensweise

Eine Diskussion von Fokusgruppen lässt sich nach dem von uns entwickelten Modell schnell und mit einem geringen Ressourceneinsatz umsetzen. Das Modell sieht in der Regel vier Phasen vor:

1. Vorbereitung

Nach der Recherche von Themen und Zielsetzungen ist die Bestimmung der Zielgruppe ein wesentlicher Faktor. Neben eigenen Kunden kann die Einbeziehung von Nicht-Kunden in die Diskussionsrunde neue und spannende Impulse bringen. Im Rahmen der organisatorischen Planung empfiehlt es sich grundsätzlich, einen Durchführungsort außerhalb der Sparkasse zu wählen. Das schafft gute Bedingungen für eine freie und unbefangene Diskussion.

2. Rekrutierung

Die Ansprache von potenziellen Teilnehmern hängt maßgeblich von der festgelegten Zielgruppe ab. Diese kann beispielsweise intern, direkt durch die Sparkasse/den Berater, oder extern durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut erfolgen.

3. Durchführung

Für die Fokusgruppen-Diskussion werden zwei bis drei Stunden angesetzt. Die Gruppengröße beträgt zwischen acht und zwölf Personen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde durch die Teilnehmer übernimmt der Moderator die Leitung der Diskussion, die Protokollführung ein anderer Mitarbeiter. Je nach Infrastruktur des Durchführungsortes wird die Diskussion durch Audio- und Videomitschnitte festgehalten.

4. Auswertung und Maßnahmenableitung

Im Nachgang sind die Ergebnisse zusammenzufassen und gegebenenfalls zu konsolidieren. Entscheidende Priorität hat die Ableitung von Maßnahmen und Handlungsfeldern auf Basis der Dokumentation.

 

Die beschriebenen vier Phasen können erfahrungsgemäß in einem Zeitraum von drei bis vier Wochen erfolgreich umgesetzt werden.

Einsatzbereiche und Erfahrungen

Die Fokusgruppen-Diskussion gibt also in vielerlei Hinsicht interessante Einblicke in Denkmuster von Kunden und Nicht-Kunden. Die Sparkassen Consulting hat im Auftrag von Verbänden und Sparkassen bereits mehrere dieser Diskussionen durchgeführt. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass es hier nahezu keine Einschränkungen gibt: Diskussionen mit Nachwuchskunden oder Studenten waren gleichermaßen konstruktiv und wegweisend wie mit Experten aus der Immobilienwirtschaft.

Gerne unterstützen wir Sie in den vier beschriebenen Phasen – vollumfänglich oder partiell. Alternativ vermitteln wir Ihren Mitarbeitern gerne Kenntnisse, damit Sie sich zukünftig schnell und selbstständig diesem wichtigen Themenfeld widmen können.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann rufen Sie uns an. Unsere Kontaktdaten finden Sie rechts neben dem Artikel.