Die Projektdokumentation „Modell K 3.0 – schlanke IT-optimierte, Neugeschäftsprozesse im Kreditbereich“ wurde bereits im April 2013 veröffentlicht. Sparkassen, die sich bisher konsequent an prozessualen Empfehlungen gehalten hatten, konnten diese allerdings nicht (oder nur sehr schwer) mit vorhandenen Standardprozessen umsetzen: Es gab für die darin beschriebenen Produktionsprozesse keine vollumfängliche GPS Unterstützung. Mit Release 16.1 ist diese Lücke nun vollständig geschlossen.

Bislang lautete in der Umsetzung die entscheidende Frage: Welche Standardprozesse in OSPlus-Kredit GPS nutzen?

  • Option 1: sog. „1:1-Prozess“ à „alte“ OSPlus-Kredit Welt, alle Masken, keine Workflowsteuerung
  • Option 2: PPS Standardgeschäftsprozess à prozessuale Abweichungen im Fallabschluss sowie bei Anwendung des KKR für die Kreditentscheidung
  • Option 3: Individuelle Geschäftsprozesse à hoher Administrationsaufwand sowohl einmalig als auch in der laufenden Pflege, selbstständige Integration bei gesetzlichen Änderungen (z. B. WohnImmoRl), Weiterentwicklungen der FI generell anhand des Standards

Die konsequente Etablierung der Projektergebnisse im Tagesgeschäft war somit anspruchsvoll, da das „produzierende System“ OSPlus-Kredit, die Produktionsprozesse nicht als Plug-and-play-Lösung anbieten konnte.

Das führte regelmäßig zu individuellen „Lösungen“. Erschwerend für die „Individualisten“: bankfachlich, prozessual und anwendungsseitig basieren alle Weiterentwicklungen durch PPS und Finanz Informatik auf dem „Standard“. Das ist nicht erst seit OSPlus_neo Standard-Baufinanzierung bekannt und wird vermutlich für den gewerblichen Bereich analog fortgesetzt. Es gilt also: „Nicht den Anschluss verlieren!“

Die Berater der Sparkassen Consulting haben in dem kurzen Zeitraum seit Release 16.1 bereits die ersten Sparkassen bei der Umsetzung der neuen Standardgeschäftsprozesse begleitet. Das Feedback ist überaus positiv. Unsere Berater konnten sogar in einigen Fachtagungen bereits Praxisberichte persönlich vorstellen. Die Anstrengungen bei einer konsequenten Umsetzung lohnen sich also und das nicht nur aus prozessualer Sicht. Je nach sparkasseneigener Zielvorstellung lassen sich viele weitere positive Effekte erzielen.

Falls Sie in Ihrer Sparkasse bisher die Modell K 3.0-Umsetzung noch nicht angepackt haben oder diese aufgrund der technischen Änderungen einem kritischen Review unterziehen wollen: Nutzen Sie unsere Beratungskompetenz und nehmen Sie mit uns in Zukunft den Weg der gewerblichen Standardprozesse.