Der Zinsüberschuss ist die wichtigste Ertragsquelle der Sparkassen. Doch je länger die Niedrigzinsphase dauert, desto tiefer wird der Zinsüberschuss sinken. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann der Verwaltungsaufwand nicht mehr durch den Zinsüberschuss dargestellt werden kann. Doch damit nicht genug. Das Kundenverhalten hat sich geändert – so werden beispielsweise kurzfristige Geldanlagen präferiert. Das führt zu strukturellen Veränderungen der Bilanz und bringt weitere Risiken mit sich.

Ursachen und Wirkungen der aktuellen Situation werden in Sparkassen diskutiert – sind aber tatsächlich alle relevanten Fragestellungen und Konsequenzen bekannt und berücksichtigt oder hat man nur bereits Bekanntes wieder „aufgewärmt“? Lösungsansätze zur Steigerung des Betriebsergebnisses liegen vor. Aber haben Sie tatsächlich den kompletten Überblick, können Umsetzungsaufwand, Erfolgsaussichten und Potenziale einschätzen, um eine Priorisierung vornehmen zu können?

Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir systematisch die Handlungsfelder und leiten das für Ihr Haus passende Maßnahmenportfolio ab.

Projektablauf

In einem Aufnahmeworkshop werden qualitative und quantitative Informationen und Daten der Sparkasse erhoben. Hierbei untersuchen die Berater der Sparkassen Consulting alle relevanten Themenfelder – Vertrieb, Produktion und Betrieb. In Interviews erläutern Spezialisten der Sparkasse, wie das Institut in den einzelnen Bereichen aufgestellt ist. Die systematische Erhebung stellt sicher, dass alle wesentlichen Fragestellungen angesprochen werden: etwa von der Ressourcenausstattung über die Standardisierung des Produktportfolios bis hin zu einer effizienten Banksteuerung und einem schlagkräftigen Vertriebsmanagement. Nach dem Workshop erfolgt ein Abgleich mit einem Bebauungsplan der Sparkassen Consulting, der für die einzelnen Fragestellungen einen empfohlenen Umsetzungsstand beinhaltet. Liegen Abweichungen vor, werden diese bewertet und entsprechende Maßnahmen empfohlen, um die Lücken zu schließen. Diese Empfehlungen werden hinsichtlich wesentlicher Merkmale, wie etwa Umsetzungsaufwand und der damit verbundenen Erfolgsaussichten, beschrieben. In einem folgenden Maßnahmenworkshop werden mit den Spezialisten der Sparkasse einerseits relevante Fragestellungen, z. B. die Positionierung des Hauses zu Negativzinsen im Kundengeschäft, andiskutiert, andererseits die Analyseergebnisse und Maßnahmenempfehlungen vorgestellt. Gemeinsam erfolgt eine Bewertung der Vorschläge. Das Ergebnis wird im Anschluss aufbereitet, so dass die Sparkasse über ein Maßnahmenbündel zur Optimierung des Betriebsergebnisses verfügt.

Projektnutzen

Die systematische Analyse qualitativer und quantitativer Aspekte verschafft einen Gesamtüberblick, der weit über eine rein quantitative Kennzahlenanalyse – beispielsweise auf Basis des Betriebsvergleichs – hinausgeht. Der Sparkassen Consulting ist die Vielzahl der Lösungsansätze in der Sparkassen Finanzgruppe bekannt. Die Varianten werden hinsichtlich Praxistauglichkeit und Erfolgsaussichten von den erfahrenen Beratern bewertet und bei der Ableitung eines individuellen Maßnahmenportfolios berücksichtigt. Nach Projektabschluss verfügt die Sparkasse über eine Grundlage für die Priorisierung der Maßnahmen – eine wertvolle Unterstützung für den anstehenden Planungsprozess.

Diskutieren Sie mit uns die Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf Ihr Haus sowie mögliche Lösungsansätze. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.