Geprägt ist der Alltag in den Organisationen meist vom sogenannten Tagesgeschäft. Informationen verarbeiten, aufbereiten und verteilen, IT-Administration, IT-Hotline, Datenauswertungen für unterschiedlichste Empfänger, Mitarbeit in Projekten, Kostenoptimierung, Verwaltung von Versicherungen und Haustechnik und der Steuerung von Dienstleistern. Daneben erfolgt noch zweimal im Jahr die Einführung der OSPlus-Releases. Auch Beauftragtentätigkeiten werden historisch bedingt oftmals in der Organisation wahrgenommen. Im Spannungsfeld Prozessmanagement teilen sich vielfach Fachabteilungen und Organisationen die Aufgaben der Prozessweiterentwicklung, meist getrieben von äußeren Einflüssen. Im Projektmanagement sieht die Situation ähnlich aus. Zwar gibt es hier oftmals eine Art „zentrale Koordination“, die eine Gesamthausschau erstellt; Multiprojektmanagement, vorausschauende Ressourcensteuerung und eine Abstimmung der Projekte mit- und aufeinander sind im Alltag selten zu bewältigen. Die IT-Landschaft – an den großen Stellschrauben durch die FI-Migrationen weitestgehend vereinheitlicht – ist nach wie vor noch durch eine Vielzahl kleiner Einzellösungen und individueller Zusatzanwendungen geprägt, deren Rückbau ohne ein Zusammenspiel mit den Nutzern oder einem gut funktionierenden Prozessmanagement nicht klappt. Modell S-O sieht eine Organisationsabteilung vor, deren Aufgaben unter dem Aspekt der „Eigenerstellung“ in SOLL- und KANN-Aufgaben gegliedert sind. Der Tätigkeits-Schwerpunkt der Organisation der Zukunft liegt im Prozess- und Projektmanagement, dem Informationsmanagement sowie im Bereich der IT-Strategie und IT-Architektur. Der IT-Betrieb selbst, die OSPlus-Administration oder die Anwendungsentwicklung zählen bereits zu den KANN-Aufgaben, die ggf. auch ausgelagert werden können. Die Organisation ist treibende Kraft bei der Weiterentwicklung der Sparkasse. Viele, heute in den Organisationen üblichen Aufgaben (z.B. Gebäuwwwerwaltung, Vertragswesen etc.) werden im Sinne von Modell S-O sogar als „keine Organisationsaufgabe“ definiert. Die Sparkassen Consulting hilft Ihnen, Ihre Organisation auf die Anforderungen der Zukunft auszurichten, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und Aufgaben im Haus neu zu definieren, intern zu verlagern/bündeln, auszulagern oder zu streichen. Dabei handeln wir nicht stringent nach Modell S-O, sondern entwickeln in Absprache mit Ihnen einen individuellen Projektfahrplan und betrachten die institutsindividuellen Gegebenheiten.

Elemente im Rahmen der Analyse und Umsetzung sind:

  • Einbeziehung der Entscheidungsträger im Haus (Welche Anforderungen bestehen an die Organisation?)
  • Einbeziehung Ihrer Mitarbeiter und Führungskräfte (Wie wird Organisation gelebt?)
  • Gründliche Analyse des Umfelds und der Schnittstellen zu anderen Abteilungen
  • Herunterbrechen der Ansätze aus Modell S-O auf Ihr Haus
  • Entwicklung eines Zielbildes und Darstellung der notwendigen Schritte zur Zielerreichung
  • Begleitung/Koordination der Umsetzung
  • Umsetzungscontrolling

Nach Abschluss des Projektes ist die Entscheidungen zur Wandlung Ihrer Organisationsabteilung getroffen und die Weiterentwicklung dieser vom „internen Dienstleister“ in Richtung „treibende Kraft“ angestoßen, wenn nicht gar bereits vollzogen.