Um die Bemessungswerte in PARES Kompakt stets aktuell zu halten, müssen diese regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden. Sie werden im PARES-Kernteam beim DSGV jährlich überprüft und bei Bedarf angepasst. Ziel dieser Anpassungen ist es, Veränderungen von Kapazitäten auf Aufgabenebene in der Realität zu erkennen und die zentralen Bemessungswerte des Referenzszenarios an diese Veränderungen anzupassen.

Kann z.B. ein Rückgang der Aufwände für bestimmte Aufgaben in den aktuellen Erhebungen nachgewiesen werden, erfolgt in der Regel eine Absenkung der Referenzwerte. Wird hingegen eine Erhöhung beobachtet, werden die Referenzwerte entsprechend nach oben angepasst. Gelegentlich kommt es auch zu Veränderungen, ohne Auswirkungen auf die Gesamtsparkasse. In diesem Fall werden Referenzwerte zwischen Aufgabengebieten kapazitätsneutral verschoben. Die Ursachen für diese Anpassungen liegen in den fortschreitenden Technologien und damit einhergehend den Veränderungen in der Prozesswelt samt Schnittstellen, sowie letztlich auch durch externe Einflüsse, die aufsichtsrechtlich bedingt sind.

In den Grafiken sind beispielhaft zwei Aufgabengruppen dargestellt, bei denen diese Anpassungen bereits sehr gut gelungen sind.
Es handelt sich um die Aufgabengruppe 641 Unternehmensentwicklung, -planung, und -steuerung sowie die Aufgabengruppe 643 Risikocontrolling. Hier liegen die Werte der aktuellen Erhebungen nahezu auf dem Niveau der Referenzwerte. Insbesondere bei den Aufgaben 641 kann man die regelmäßige Anpassung gut erkennen.

Beispielbild Aufgabengruppe 641

 

Beispielbild Aufgabengruppe 643

 

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die PARES Kompakt-Version 2020.

Wir werden ab jetzt regelmäßig in den Ausgaben unseres Newsletters mit der neuen Inforeihe PARES Kompakt Data „einen Blick hinter die Kulissen“ von PARES Kompakt werfen und weitere Aspekte aus der PARES-Welt der Daten aufzeigen. Freuen Sie sich darauf.

Haben Sie Fragen zu diesen Werten oder zu PARES Kompakt? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.