PARES – mehr als Personalabbau & Save the Date: 26. Januar 2023 „Virtueller Expertenaustausch“

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Sparkassen ist nach wie vor die Senkung des Verwaltungsaufwands – insbesondere die deutliche Reduzierung des Personalaufwands. Aufgrund der demografischen Situation scheidet in vielen Häusern in den nächsten Jahren ein nicht unerheblicher Teil der Mitarbeitenden aus. Nun könnte man meinen, damit löst sich die Personalkosten-Thematik von selbst. Die Herausforderungen für einen aktiv gesteuerten Personalumbau sind jedoch deutlich komplexer: Es gilt, Stellen nachzubesetzen, Mitarbeitende gezielt umzuqualifizieren, geeignete Azubis zu gewinnen und Spezialistinnen und Spezialisten punktuell extern einzustellen. Und das alles vor dem Hintergrund des sich weiter verschärfenden Fachkräftemangels und anstehender Lohnkostensteigerungen. Dieser Wandel muss aktiv gemanagt werden.

Die Sparkassen Consulting hat 2022 eine anonyme Umfrage zu personalstrategischen Themen durchgeführt – 67 Teilnehmende aus Sparkassen haben ihre Einschätzungen eingebracht. Eine der gestellten Fragen ist in Bezug auf PARES Kompakt von besonderer Relevanz. Auf die Frage: „Aktiver Personalumbau oder -abbau – wo sehen Sie Umsetzungshindernisse“? antworteten 41 Prozent der Befragten, dass eine belastbare Planungsbasis der zukünftig erforderlichen Quantität (MAK und Qualität) für den Personalbedarf fehlt. PARES Kompakt liefert als Kernergebnis eines einfachen und etablierten Vorgehensmodells die Grundlage für diese quantitative Planungsbasis.

Qualitative Analyse als Basis für die strategische Planung

Mittels der quantitativen Analyse, die neben einem Referenzwert auf Basis der DSGV-Modellwelt auch Vergleichswerte aus anderen PARES Sparkassen bereitstellt, kann eine Basis für die strategische Planung geschaffen werden. Nach diesem Projektschritt können neben aufbauorganisatorischen Aussagen auch (PPS-) prozessbezogene Aussagen getroffen werden. Die wesentliche Frage ist dabei, in welchen Themenfeldern einer Sparkasse in absehbarer Zeit infolge demografischer Veränderungen Kapazitäten fehlen werden.

Bekannt ist, in welchen Organisationseinheiten wann wie viele Mitarbeitende in Rente gehen. Meistens ist jedoch nicht klar, an welchen Prozessen diese in welchem Umfang beteiligt sind. Diese Frage können wir im Rahmen von PARES Kompakt beantworten.  

Eine qualitative Analyse ergänzt die Zahlenwelt um einen Abgleich mit Modellideen. So kann ermittelt werden, wo Abweichungen zu Standards und Good-Practice-Ansätzen bestehen und individuell entschieden werden, wie mit diesen umzugehen ist. Eine anschließende Individualisierung der Zielwerte komplettiert das Vorgehen und stellt der Personalabteilung und den Führungskräften eine mehrjährige Personalplanung zur Verfügung. Diese kann für die einzelnen Organisationseinheiten der Sparkasse erstellt werden und berücksichtigt die demografischen Veränderungen sowie geplante Projekte und Maßnahmen, die sich kapazitätsverändernd auswirken.

PARES Kompakt ist somit nicht nur das bisher bekannte Instrument, um Personalkapazitäten einzusparen. PARES Kompakt kann als wichtiger Baustein der strategischen Planung und des notwendigen Personalumbaus eingesetzt werden. Es generiert durch die differenzierten Projektschritte eine Planungsgrundlage, die quantitative Ergebnisse mit inhaltlichen und strategischen Überlegungen kombiniert. Die individuelle Zielwert-Festlegung und deren Dokumentation in einem Datenbank-basierten Planungstool vereinfachen den laufenden Soll-Ist-Abgleich.

Save the Date

Am Donnerstag, 26. Januar 2023 von 10 – 11 Uhr, geben wir Ihnen in einer kostenfreien und exklusiven Expertenaustausch via Webex einen Einblick in die aktuellen Möglichkeiten von PARES Kompakt und zeigen auf, welche Weiterentwicklungen wir planen. Seien Sie gespannt und melden Sie sich gleich hier an:

Benötigen auch Sie eine valide Basis für Ihre Personalplanung oder brauchen Sie Unterstützung bei der Umsetzung für Ihre Personalarbeit der Zukunft? Sprechen Sie uns gerne an.