Mit ProzessPlus wird den Sparkassen erstmals eine Hilfestellung an die Hand gegeben, die neben zahlreichen prozessualen Verbesserungsansätzen auch die technische Lösung dafür mitliefert. Ein für die Sparkassen unglaublicher Mehrwert, der neben der Prozessoptimierung per se erhebliche Einsparungen in der Administration mit sich bringt.

Prozessverbesserung in den Kreditprozessen

Nebenher sehen wir eine Vielzahl von Ansätzen zu Prozessverbesserungen in den Kreditprozessen, die in den Konzepten nur am Rande behandelt werden. Eine davon ist die elektronische Kreditakte. Die immer zahlreicher werdenden Verbraucherschutzrechte (Wohnimmobilienkredit-richtlinie, VVI usw.) sowie die zunehmende Dokumentationspflicht (Stichwort: BelWertV) gehen für die Banken und Sparkassen mit immer umfangreicher werdenden Kreditakten einher. Diese werden traditionell in papierhafter Version geführt. Neben dem zunehmenden Platzbedarf an Archivräumen, der immer mehr Sparkassen an den Rand ihrer Kapazitäten bringt, verwenden die Sparkassen hohe Zeitanteile auf die Dokumentensuche in den Papierarchiven. Aus diesen und vielen weiteren Gründen digitalisieren immer mehr Sparkassen in Deutschland ihren Kreditaktenbestand und überführen diesen in das elektronische Archiv innerhalb von ZDA. Bisher sind aus unserer Erfahrung ca. 20-25 % der deutschen Sparkassen diesen Weg gegangen.

Scandienstleister empfehlenswert

Oftmals stellen Sparkassen nach einer ersten Validierung fest, dass die Maßnahme mit einer hohen Anfangsinvestition verbunden ist. Diese resultiert im Wesentlichen aus der Beauftragung eines Scan-Dienstleisters, der die Überführung des Papierbestandes in das digitale Archiv vornimmt. Immer wieder vertreten Sparkassen die Meinung, man könne die Verscannung auch hausintern übernehmen. Dabei wird häufig mit ohnehin vorhandenen Personalkapazitäten argumentiert, die dafür eingesetzt werden sollen. In unserer Sicht haben die in der S-Finanzgruppe tätigen Scandienstleister eine Erfahrung aufgebaut, bzw. sind mit einer Geschwindigkeit und Technik unterwegs, die eine Sparkasse niemals wird aufbieten können. Den maßgeblichen Nachteil einer hausinternen Durchführung sehen wir in der Überführungsdauer und der Qualität, die qualitativ mit der Kosteneinsparung nicht zu kompensieren sind. Eine lange Überführungsdauer erfordert beispielsweise Parallelprozesse, die für Unmut und hohe Intransparenz sorgen.

Weitere kostensparende Vorteile

Da neben den obengenannten Effekten noch weitere kostensparende Vorteile generiert werden (z.B. geringe Liegezeiten, Reduzierung von Suchzeiten und Wegfall von Auskunftsanfragen des Marktes in der Marktfolge), amortisieren sich die anfänglich durchaus beträchtlichen Summen in der Regel in einem mittelfristigen und überschaubaren Zeitraum. Nachweislich lassen sich die Kapazitäten in der Marktfolge nach Etablierung der elektronischen Kreditakte um 6 bis 8 % reduzieren. Die Hauptblöcke der Investition fließen neben den Kosten für den Scandienstleister in die Projektierung sowie in Kosten für eine anderweitige Hardware (größere Bildschirme sind nach Einführung unverzichtbar).

 

Falls wir bei Ihnen Interesse geweckt haben, stehen wir gerne bereit, Sie bei diesem Schritt zu begleiten.