Überall schildern uns Sparkassen, dass sie auf „die Prozesslandkarte“ oder neue Updates derselben warten und diese in ihrer Sparkasse einsetzen (möchten). „Einsetzen“ ist hierbei leichter gesagt als getan. Die umfangreichen Dokumentationen beschreiben abgestimmte Lösungsmöglichkeiten für Prozesse und damit verbundene Abhängigkeiten. Diese gilt es zu prüfen und mit den eigenen Gegebenheiten abzugleichen. „Eingesetzt“ ist damit noch lange nichts. Es sind viele Entscheidungen zu treffen und eine Vielzahl an Schritten notwendig, um die zur Verfügung gestellten Musterprozesse in der Sparkasse ein- bzw. umzusetzen.

Vorbereitung - erste Schritte

Es gilt zum einen, die ganz grundsätzlichen Fragen zu beantworten, wie und ob die „neuen“ Prozesse 1:1 umgesetzt oder auf hausindividuelle Situationen angepasst werden sollen. Hält die gelieferte Dokumentation auch den eigenen Erwartungen oder der von Dritten stand? Zum anderen sind dann die internen Strukturen und Abläufe anzupassen. Es muss sichergestellt werden, dass die neue Dienstleistung von „außen“ möglichst effizient in der Sparkasse verarbeitet werden kann. Hier stellen sich plötzlich Fragen:

  • Ist die bestehende Prozessorganisation innerhalb der Sparkasse geeignet, die Prozesslandkarte intern gut „weiterzuverarbeiten“?
  • Gibt es überhaupt eine definierte Prozessorganisation und sind die Rollen hier klar verteilt?
  • Kann die neue Art der Prozessdokumentation in die bestehenden Unternehmens-/ Organisationshandbücher übernommen werden?
  • Kann mit den bestehenden Organisationsmitteln weitergearbeitet werden oder muss technisch und organisatorisch nachgerüstet werden?

Diese Fragen zielen auf die „richtige Organisation“ einer Sparkasse und werden damit den Verantwortlichen in der Organisationsabteilung gestellt.

Unser Angebot

Als Spezialisten bieten wir Unterstützung in allen relevanten Ebenen und Fragestellungen an:

  • Beginnend beim grundsätzlichen Check Ihrer „Organisation“ (macht die „Orga“ überhaupt was sie soll oder ist sie mit einer Vielzahl anderer, ggf. sogar „artfremder“ Aufgaben beschäftigt?)
  • über die Frage, wer im Haus alles „organisiert“ und wie hier der Informationsaustausch stattfindet und das Zusammenspiel funktioniert,
  • sowie der damit verbundenen punktgenauen Unterstützung bei der Optimierung einzelner Strukturen (wie verteilen sich die Rollen und Aufgaben im Prozessmanagement) bzw. Prozesse (wie gehen wir mit der Umsetzung der Prozesslandkarte zielgerichtet vor?)
  • bis zu passgenauen PPS-Unterstützungsmaßnahmen (z.B. PPS-Basis-Check).

Der wesentliche Erfolgsfaktor für die neue Arbeitsteilung zwischen Verbänden und Sparkassen in Sachen Prozessorganisation liegt nun bei den Sparkassen selbst – nämlich darin, die Angebote von zentraler Seite zügig in die Sparkasse zu implementieren. Bevor die Prozesse nicht adaptiert sind, wirken sie auch nicht. Hierzu bedarf es (neuen?) Know-hows bei den Verantwortlichen und Veränderungsbereitschaft bei allen Beteiligten.

Gerne unterstützen wir Sie hier vor Ort als Gesprächspartner, als externer Ratgeber oder auch in der Umsetzung. Neben unserer Erfahrung mit der Umstrukturierung von Organisationsthemen und -bereichen lassen wir gerne auch unsere Erfahrungen aus dem PPC-Unterstützungsbeirat und den PPS Roll-out-Aktivitäten in Ihre Überlegungen einfließen.

Sprechen Sie uns an!