„Sieben auf einen Streich“ – für die Digitalisierung

In der Gruppe gemeinsame Handlungsfelder identifizieren und umsetzen – das ist das Ziel eines gemeinsamen Digitalisierungschecks von sieben Sparkassen in der Oberpfalz. Sie versprechen sich einen pro Haus niedrigeren Ressourceneinsatz.

Die Sparkassen Consulting hatte mit dem SVB und der FI 2018/2019 gemeinsam den Digitalisierungs-Check entwickelt, um den Stand einer Sparkasse zur Digitalisierung transparent zu machen und die Handlungsfelder in einem digitalen Bebauungsplan zu überführen, hatte. Inzwischen ist der Check etabliert und in vielen Sparkassen umgesetzt worden.

Die Digitale Agenda 2.0 der S-Finanzgruppe setzt für die Weiterentwicklung in den Sparkassen und der Finanzgruppe wichtige Leitplanken. Der Digitalisierungs-Check ist in das Teilprojekt 1 „Stärkung der digitalen Fitness der Sparkassen“ eingebracht, die bereits bekannten Themen aus allen Teilprojekten der Digitalen Agenda 2.0 werden laufend in den Digitalisierungs-Check eingearbeitet. Die Aktualität ist dadurch sichergestellt.

Erschwerte Bedingungen als Einzelkämpfer

Um den Digitalisierungsgrad im Haus  zu verbessern, müssen die Handlungsfelder mit anderen Projekten der Sparkasse synchronisiert werden. Das bindet oft umfangreiche Kapazitäten für Konzeption und  Umsetzung. Fehlen Ressourcen werden die Zeiträume für die Realisierung der Vorteile aus der Digitalisierung lang, was wiederum zu Effizienz- und Wettbewerbsnachteilen führt.

Der Gruppen-Vorteil

Die Sparkassen des bayerischen Regierungsbezirks Oberpfalz haben sich daher entschieden, den Digitalisierungs-Check für alle sieben Sparkassen der Bezirksvereinigung umzusetzen. Man arbeitet bereits seit vielen Jahren in unterschiedlichen Themenfeldern eng zusammen und pflegt einen offenen und aktiven Austausch auf allen Ebenen miteinander. Die Sparkassen versprechen sich davon einen pro Haus niedrigeren Ressourceneinsatz bei Konzeption und Umsetzung.

Auf Basis eines vorab festgelegten Ambitionsniveaus wurde der Umsetzungsstand pro Sparkasse im Rahmen der qualitativen und quantitativen Analyse bewertet und gegenübergestellt. Das ließ gemeinsame Handlungsfelder transparent werden. Zu vielen Themen konnten Vorreiter in der Gruppe als Best-Practice-Geber identifiziert werden.

Die Digtalisierungsverantwortlichen der Sparkassen legten auf Basis der Ergebnisse Handlungsfelder fest, die innerhalb von drei Monaten umgesetzt werden sollen. Es gibt drei Arbeitsformate: die Best-Practice-Weitergabe, gemeinsame Konzeption und gemeinsame Umsetzung.

Die Umsetzung der Handlungsfelder und die Qualität in der Zusammenarbeit wird vor der Sommerpause im Rahmen eines Review bewertet.

Wollen Sie den Digitalisierungsgrad Ihrer Sparkasse spürbar voranbringen?
Ist die gemeinsame Umsetzung mit anderen Sparkassen für Sie eine Option?

Unabhängig davon, ob Sie die Herausforderungen alleine oder mit anderen stemmen wollen: Sprechen Sie uns an.