Die Kombination der Standort- und der Multikanal-Analyse berücksichtigt alle relevanten Blickwinkel: betriebswirtschaftliche Kennzahlen, qualitative Kriterien und die tatsächliche Nutzungsfrequenz durch die Kunden.

Viele Sparkassen waren bereits aktiv, haben Filialen zusammengelegt und/oder SB-Standorte geschlossen. Und dennoch bleibt eine zukunftsorientierte Gestaltung des Standortnetzes ein Thema – aufgrund der ständigen Veränderung des Kundenverhaltens, des anhaltenden Kostendrucks und ggf. zu berücksichtigender politischer Rahmenbedingungen.

Bei einer objektiven und strukturierten Analyse des Geschäftsstellennetzes werden unterschiedlichste standortspezifische Merkmale betrachtet:

  • Mengengerüste wie die betreuten Kundenverbünde und die daraus resultierenden Berater-Kapazitäten,
  • individuelle Objektdaten und die Entfernung zum nächstgelegenen Standort,
  • betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie der Markterfolg, die Produktivität und die Kostenstrukturen,
  • Strukturdaten, Wachstumspotenziale sowie die Markt- und Wettbewerbsbedingungen vor Ort.

Die mehrstufige Standortanalyse deckt in einem bewährten und effizienten Vorgehen die Betrachtung dieser Perspektiven ab.

Darüber hinaus ist das Kundenverhalten an den betrachteten Standorten von entscheidender Bedeutung. Hohe Nutzungsfrequenzen von eigenen und fremden Kunden können auf eine exponierte Lage des Standortes hinweisen, sodass zumindest der Verbleib als SB-Standort sinnvoll ist. Im umgekehrten Fall lassen sich Optimierungspotenziale im mitarbeitergestützten Service- und Kassenangebot durch die Substitution über SB-Geräte erkennen. Die Multikanal-Analyse, in der eine grundlegende quantitative Bestandsaufnahme aller Geschäftsvorfälle in sämtlichen Kanälen und auf OE-Ebene erfolgt, trägt durch verschiedene Analyseaspekte zur Fundierung der Standortanalyse bei.

Ein wesentlicher Baustein der Multikanal-Analyse ist dabei die Differenzierung der Geschäftsstellen-Sichten je Standort. So zeigt die kundenbetreuende Sicht die Aktivitäten der verschlüsselten Kunden, was einen Abgleich mit der betriebswirtschaftlichen Analyse ermöglicht. Die Geschäftsvorfälle, die aus durchführender Sicht für eigene Kunden und Kunden anderer Organisationseinheiten auftreten, verdeutlichen hingegen die tatsächliche Inanspruchnahme des jeweiligen Standorts. Aus der daraus ersichtlichen „Filialtreue“ lassen sich in Verbindung mit den aktuellen Kundenwanderungen zwischen den Standorten die Auswirkungen möglicher Standortveränderungen ableiten.

Die kombinierten Ergebnisse der Standort- und der Multikanal-Analyse werden durch erfahrene Projektmitarbeiter zielgerichtet aufbereitet, bewertet und in der Sparkasse vor Ort entscheidungsorientiert präsentiert.

Wenn Sie das Nutzungsverhalten der Kunden regelmäßig mit der Multikanal-Analyse messen, lässt sich im Zeitverlauf zudem die Wirksamkeit der neuen Standortnetzstruktur überprüfen und weiterer Optimierungsbedarf ableiten.

Legen auch Sie Wert auf eine zuverlässige Entscheidungsbasis für Ihre Standortnetzoptimierung? Sprechen Sie uns gern an.