Die Sparkasse Osterode am Harz hat für sich einen konsequenten Strategieprozess festgelegt. In einer Strategieklausur, traditionell begleitet von der Sparkassen Consulting, werden jedes Jahr vergangene Entscheidungen bewertet, die Relevanz von Zielen überprüft und die Umsetzung neuer Vorhaben diskutiert. Nicht nur die vergleichsweise strukturschwache Region und die Entwicklung an den Zinsmärkten hat die Sparkasse dazu bewogen, seit vielen Jahren konsequent und regelmäßig sowohl die operative Jahresplanung in einer zweitägigen Klausur festzulegen als auch gezielt jedes Jahr strategische Fragen der Ausrichtung des Hauses zu diskutieren. Dabei lässt sich die Sparkasse Osterode am Harz seit Jahren von der Sparkassen Consulting bzw. von den Vorgängerunternehmen begleiten. Gerade die kontinuierliche persönliche Begleitung, deren genaue  Kenntnis des Hauses und deren gleichzeitig „externer Blick“ helfen immer wieder die eigene Vorstellungs- und Erfahrungswelt auf den Prüfstand zu stellen.

PARES Kompakt-Analyse als ideale Basis


Systematisch werden in der sehr gut vorbereiteten Strategieklausur zunächst die umgesetzten Maßnahmen der Vorjahresklausur bewertet und im Kreis der Führungskräfte diskutiert. Die Rahmendaten sowohl aus der Sparkassen-Finanzgruppe als auch die makroökonomischen Entwicklungen sowie die Veränderungen im Kundenverhalten und an den Märkten bilden dann die Basis für die intensive und häufig auch emotionale und engagierte Diskussion über die strategischen Ausrichtungen für das Folgejahr.

In diesem Jahr war die Durchführung einer PARES Kompakt-Analyse die ideale Basis für die Strategieklausur: Aufbauend auf dieser umfassenden quantitativen und qualitativen Analyse konnten Kapazitäten, Prozesse, Strukturen und Vorgehensweisen auf ihre Zukunftsfähigkeit hin diskutiert und bewertet werden. Nicht selten prallten dabei Wünsche und Idealvorstellungen auf die Grenzen des Machbaren. Referenz- und Ist-Werte differierten und wurden diskutiert, Zielwerte für die Sparkasse wurden festgelegt. Dabei achtete das Führungsteam der Sparkasse ge­meinsam mit den Beratern sorgsam da­rauf, immer wieder sowohl die Belange der Region und die betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten der Sparkasse als auch die Vorbereitung auf eine noch herausfordernde Zukunft in Einklang zu bringen.

Wertvoller Blick von außen


Gerade bei diesen Diskussionen ist die externe Sicht unverzichtbar, da nur dadurch auch Aspekte in die Diskussion einfließen, die intern entweder gedanklich wenig präsent oder auch in Teilen verdrängt werden. Hier wird der Wert einer externen Begleitung erkennbar, die dennoch aus der Organisation kommt. Niemand kennt Sparkassen so gut wie die Sparkassen Consulting – und ist dennoch weit genug weg, um kritisch zu sein.

Der Strategieprozess findet aktiv und emotional statt, und wird hochmotiviert von allen Beteiligten in die Strategie der Sparkasse integriert. Dabei helfen die starke Strukturierung der Vorgehensweise und die an der Balanced Scorecard angelehnte Operationalisierung strategischer Fragestellungen. Für jede Perspektive und jedes strategische Ziel wird diskutiert, ob dieses Ziel für die Zukunft noch relevant ist, ob neue Ziele in dieser Perspektive hinzutreten und wie diese Ziele im kommenden Jahr operativ umgesetzt werden.

Das operative Geschäft im Fokus


Gerade diese Umsetzbarkeit der Ziele ist ein zentrales Element in der Vorgehensweise der Sparkassen Consulting und im Strategieprozess der Sparkasse. Strategie hat nur einen Wert, wenn sie letztlich zu Veränderungen im Hause führt. Strategie ohne Auswirkungen auf Prozesse, Verhaltensweisen, Ziele und Maßnahmen in einer Sparkasse ist wertlos. Dabei stellt die Vorgehensweise der Sparkassen Consulting sicher, nicht nur abstrakte strategische Ziele zu formulieren, sondern diese auch in operative Maßnahmen herunterzubrechen.

Durch die mehrjährige Zusammenarbeit zwischen Sparkasse und Beratern werden genau diese operationalisierten Maßnahmen dann im Folgejahr auf den Prüfstand gestellt – und das macht die Vorgehensweise so wertvoll! Nur so wird Strategie wirkungsvoll umgesetzt, werden strategische Ziele durch Maßnahmen konkretisiert und jährlich auf ihre Wirksamkeit hin überprüft.

Die Moderation durch die Sparkassen Consulting ist anspruchsvoll und kritisch, die Diskussionen zeigen, dass hier mehr als nur eine Moderation des Prozesses und eine Dokumentation der Ergebnisse geleistet wird. Vielmehr wird durch den externen Blick und die strikte Prozessdisziplin schnell und effizient ein Ergebnis erzielt, das ohne Begleitung nur schwer möglich wäre.

 

Die Sparkasse Osterode am Harz wird auch im Jahr 2014 den Strategieprozess durch die Sparkassen Consulting begleiten lassen. Auch in 2014 werden wir wieder intensiv über erreichte Ziele und umgesetzte Maßnahmen diskutieren. Genauso wird es aber wieder eine fruchtbare Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen der Entwicklung einer kleineren Sparkasse in einer strukturschwachen Region geben. Und genau das ist das Ziel: Die besten Alternativen für das Haus im Schulterschluss von Vorstand und Führungskreis der Sparkasse festzulegen.

Thomas Toebe Vorstandsvorsitzender Sparkasse Osterode am Harz
Uwe Hacke Vorstandsmitglied Sparkasse Osterode am Harz
Herrmann Veit Vorstandsvertreter, Bereichsdirektor Vorstandsstab Vorstandsvertreter, Bereichsdirektor