Aus unseren praktischen Erfahrungen heraus können wir vollumfänglich bestätigen, dass die Empfehlungen aus der VdZ Privatkunden weiterhin Gültigkeit haben. Die Erfolgsfaktoren sind je nach Ausgangslage der Sparkasse aber unterschiedlich.

Insbesondere die Differenzierung in Wachstums- und Effizienzstrategie hat sich in der Praxis als Erfolgstreiber herauskristallisiert. Wurden in der Vergangenheit nahezu alle Privatkunden „gleich“ betreut, hat die VdZ zu einem Umdenken geführt: Die Ressourcen wurden in den Segmenten gebündelt, in denen die Sparkassen auch ihre Erträge erzielen.

Wesentlich für die Stärke der Ausprägung in Richtung Wachstum und/ oder Effizienz ist die Ausgangslage der Sparkasse. Agiert die Sparkasse aus der Position der Stärke heraus, kann sie sich eine ausgeprägte Wachstumsstrategie auch betriebswirtschaftlich leisten. Eine Sparkasse unter starkem Ertrags- und Kostendruck, bei der eine Obergrenze beim Personalbestand als Leitplanke besteht, agiert unter anderen Rahmenbedingungen. Der definierte Zeitraum für den Transformationsprozess (bis wann will/muss die Sparkasse in das Zielbild hineingewachsen sein?) ist zusätzlich ein wesentlicher Aspekt für den Erfolg der Umsetzung. Auch hier spielt die Ausgangslage eine wesentliche Rolle.

Erfolgsfaktoren

Doch wo liegen in der praktischen Umsetzung die wesentlichen inhaltlichen Hebel für eine strategiekonforme erfolgreiche Umsetzung der VdZ Privatkunden?

Aus unserer Sicht dominieren folgende Aspekte bei der Beantwortung dieser Fragestellung (Detailfragen sind als Auszug zu verstehen):

Erfolgsfaktor 1: Kundensegmentierung / Beratertypen

  • Wie passen die Grobsegmente zur strategischen Ausgangslage?
  • Welche Grobsegmente bildet die Sparkasse ab und wie greifen die Segmentierungskriterien ineinander?
  • Welche Zielgruppen wurden gebildet? Wie werden hierüber Steuerungseffekte erzielt?
  • Über welche Beratertypen werden die Zielgruppen betreut? Welche Aufteilung in Beratertypen ist aus Kundensicht wünschenswert bzw. aus Sparkassensicht sinnvoll? 

Erfolgsfaktor 2: Kontaktintensitäten

  • Korrelieren die definierten Kontaktintensitäten mit den strategischen Ansätzen?
  • Wie kommt die Differenzierung in Effizienz- und Wachstumsstrategie zur Geltung?
  • Wie passen Ausgangslage bzgl. der Berateraktivitäten und das Zielbild zueinander? Wie weit oder nah liegt das Zielbild am Status Quo? 

Erfolgsfaktor 3: Standortnetz

  • Wie können die Rahmenbedingungen aus der Ausgangslage der Sparkasse mit dem Standortnetz in Einklang gebracht werden?
  • Welche Möglichkeiten zur Erreichung der strategischen Ziele aus der VdZ Privatkunden sind bereits ausgeschöpft worden (z.B. Lenk- und Steuerungsmechanismen)?
  • Welche Surrogate z.B. durch die Bildung digitaler Markteinheiten werden dem Kunden bereits angeboten?
  • Welche Rolle nimmt ein KSC in diesem Kontext ein? 

Erfolgsfaktor 4: Digitalisierung

  • Welche Themen, die in der Organisation unter dem Stichwort „Multikanalsparkasse“ zusammengefasst werden, bietet die Sparkasse bereits aktiv an?
  • Wo unterstützen technische und audiovisuelle Lösungen die Sparkasse in der aktiven Begleitung des Kunden (z.B. IF)?
  • Wie fit sind die Mitarbeiter in diesen Themen, um die Lösungen den Kunden auch aktiv anbieten zu können? 

Erfolgsfaktor 5: Vertriebsintensivierung

  • Wie werden die S-Finanzkonzepte genutzt? Welche Standards gibt es?
  • Welche zentralen Maßnahmen unterstützen die Berater bei der Umsetzung der Konzeption?  

 

Stehen Sie vor ähnlichen Fragestellungen und möchten von unseren Umsetzungserfahrungen profitieren? Dann ist unser Modul „Review VdZ Privatkunden“ die richtige Lösung für Sie.

Die Umsetzung des Moduls erfolgt ressourcenschonend mit wenigen Schritten bis zum Ergebnis:

  1. Bereitstellung der Unterlagen (gem. Checkliste SC)
  2. Analyse der Unterlagen, Erstellung einer SWOT-Analyse und Aufbereitung von Lösungsansätzen (SC intern)
  3. Diskussion der Handlungsfelder und Lösungsansätze in der Sparkasse vor Ort (Anzahl der Workshops variiert je nach Ausgangslage)
  4. Dokumentation der WS-Ergebnisse und konkreter Vereinbarungen aus dem Workshop
  5. Vereinbarung der nächsten Schritte
  6. Optional: Begleitung der Umsetzungsmaßnahmen

Gerne diskutieren wir mit Ihnen persönlich Ihre Situation vor Ort und erstellen dafür einen individuellen Lösungsansatz.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.