Weiterentwicklungen bei der qualitativen Analyse bieten Sparkassen einen zusätzlichen Anreiz, PARES Kompakt als Effizienz- und Qualitätssteigerungsinstrument einzusetzen.

Die qualitative Analyse schafft schon bisher mit standardisierten Interviews Transparenz – über Abweichungen bei Vorgehensweisen und Strukturen der Sparkasse zu Best-Practice-Lösungen oder den Modellkonzepten des DSGV. Gründe für quantitative Abweichungen gegenüber Referenzwerten werden somit nachvollziehbarer. Darüber hinaus wird das tatsächliche Vorgehen in der Sparkassenpraxis untersucht, insbesondere im Hinblick darauf, wie die eigenen Prozesse und Konzepte der Sparkasse tatsächlich „vor Ort“ umgesetzt bzw. gelebt werden.

Die Sparkassen Consulting wertet die Analyseergebnisse aus und leitet daraus Handlungsempfehlungen für Optimierungen ab, die die Sparkasse im Anschluss von PARES Kompakt bewerten und ggf. weiterverfolgen kann. Damit bietet die Sparkassen Consulting den Sparkassen schon seit Jahren einen Zusatzbaustein zu PARES Kompakt, der die Entscheidungsfindung zur Einleitung von Optimierungsmaßnahmen deutlich unterstützt.

Den Interviews liegt ein standardisierter Fragebogen zu Grunde, der nahezu alle Aufgabenblöcke des PARES Aufgabenkataloges beleuchtet. Die Fragen und Aussagen bilden das Referenz- bzw. Leistungsniveau zentraler Konzepte und Prozesse in über 1.500 Prüfpunkten umfassend ab. Durch regelmäßige Überprüfungen und Anpassungen im Hinblick auf zentrale Entwicklungen des DSGV und externen Einflussfaktoren (z.B. Regulatorik) ist die Aktualität der Fragen sichergestellt.

Genauere Zuordnung möglich

Bisher konnten die Ergebnisse aus den Interviews auf der Ebene von Themenfeldern (z.B. Privatkundenvertrieb) und Aufgabenblöcken (z.B. Kundenansprache) ausgewertet werden – dies wird auch weiterhin möglich sein. Ab sofort ist zusätzlich auch eine Zuordnung der einzelnen Fragen auf die Hauptprozesse (Ebene 3) der PPS-Prozesslandkarte möglich. So können Sparkassen bei der Einführung von PPS Prozessen bzw. bei der regelmäßigen Überprüfung der Prozessumsetzung alle relevanten Fragestellungen aus der qualitativen Analyse einem Hauptprozess zuordnen. Erkenntnisse aus der qualitativen und zusätzlich der quantitativen Analyse, also die Einschlüsselungen der Mitarbeiter mit Referenz- und Vergleichswerten auf Hauptprozessebene werden abgebildet. Somit verfügt die Sparkasse für die einzelnen PPS-Hauptprozesse über fundierte Informationen und Daten, aus denen sie bei Bedarf Optimierungen einleiten kann.

Zentrale Anpassungen in der Prozesslandkarte werden zeitnah von der Sparkassen Consulting in die PARES Kompakt-Instrumente übernommen, so dass stets eine hohe Aktualität gewährleistet ist. In der folgenden Abbildung ist ein Ergebnisbeispiel auf Basis eines konkreten PPS-Hauptprozesses dargestellt.

Beispielbild Qualitative Analyse

 

Neben diesen beiden Auswertungsmöglichkeiten (nach Themenfeldern und Aufgabenblöcken sowie PPS-Hauptprozesse) ist es jetzt auch möglich, aus der qualitativen Analyse direkt das BdZ-Radar aus der Betriebsstrategie der Zukunft (BdZ) zu befüllen. Dazu wurden alle BdZ-Radarfragen 1:1 in den Interview-Fragenkatalog der qualitativen Analyse übernommen. Der Transfer aus der qualitativen Analyse PARES Kompakt in das BdZ-Radar kann direkt von der Sparkassen Consulting nach den Interviews vorgenommen werden. Diese Option steht Sparkassen offen, die parallel zu oder unmittelbar nach PARES Kompakt das BdZ-Radar und den QBM-Monitor der BdZ einsetzen wollen. Durch die Verzahnung beider Instrumente ergibt sich für interessierte Sparkassen ein wesentlicher zeitlicher und auch aufwandsmäßiger Einsparungseffekt.